Bild
-
Aktuelle Beiträge
Archiv
Kategorien
Meta
… und morgen gibt es Murmeltier
Veröffentlicht unter Küche
Hinterlasse einen Kommentar
…und noch mehr Infos zur Mongolei
Homepage einer Deutschen, die in der Mongolei wohnt. Sie berichtet umfangreich und aktuell über Leben in der Mongolei
www.mongolei.de
www.mongolei.de
Veröffentlicht unter Die Mongolen
Hinterlasse einen Kommentar
Fotogalerie
Die Mongolei in Bildern. Begleiten Sie die Bilderstrecke von Ellen Trapp und gewinnen Sie Eindrücke ihrer Mongolien-Reise im Mai 2004
>> Fotogalerie
Veröffentlicht unter Die Mongolen
Hinterlasse einen Kommentar
Touristisches Leben in der Mongolei
Die Mongolei gilt derzeit noch als touristisch unberührtes Land. Nur wenige Menschen reisen jährlich ins Land des Dschingis Khan. Kein Wunder – die Winter sind lang und eisig kalt, das Land einfach noch nicht touristisch erschlossen. Viele Reisende unterbrechen allerdings ihre Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn auf dem Weg von Moskau nach Peking. Die Transsib stoppt in Ulan Bator. Doch wie reist man eigentlich in der Mongolei? Wird dieses Land in den nächsten Jahren vom Massentourismus überfallen? ARTE hat nachgefragt, bei Reiseveranstaltern aus Deutschland und Frankreich.
Veröffentlicht unter Die Mongolen
Hinterlasse einen Kommentar
Aussteiger-Leben in der Mongolei
>> Der Beitrag über Aussteiger in der Mongolei von Ellen Trapp als Audio-Datei zum Anhören
Auswandern – für viele ist das ein Traum. Doch von all den Träumern wagen nur die Wenigsten diesen Schritt. Australien, Neuseeland, Kanada sind in diesem Zusammenhang favorisierte Länder. Aussteiger wollen dorthin, wo das Leben vielleicht "einfacher" ist. Doch wer träumt davon, in die Mongolei auszuwandern? Denn wer möchte in der kältesten Hauptstadt der Welt leben? ARTE hat zwei Deutsche getroffen, die sich im Laufe der letzten Jahre dort eine Existenz aufgebaut haben…
Veröffentlicht unter Die Mongolen
Hinterlasse einen Kommentar
Die Abstammung der Magyaren
Neue Erkenntnisse:
Sprachverwandschaft ohne genetische Verwandschaft ?
Entgegen der Annahme der 150 Jahre alten Finnugoristik, haben die Ungarn keine genetische Verbindung zu den Finnen.Die Genmarker Forschung der letzten 15 Jahre hat diesen Beweis geliefert.Die Untersuchungen der Ungarischen Akademie, der Biologischen Institute der Uni Szeged, ferner die Untersuchungen an mehreren ungarischen, uralischen und zentralasiatischen Population, im Auftrag der Deutsch-Finnisch-Ungarischen Regierungsabkommen über Wissenschaft und Forschung, haben Gen-Marker Ergebnisse geliefert, wonach die Ungarn keine genetische Verwandschaft zu den Finn-Ugrien haben. Die Ungarische Bevölkerung, je nach Stammesgebieten, hat eine genetische Verbindung zu den altaischen Völker. Genau bestimmung lieferte Prof.Matstito der bekannte Molekularbiologe aus Japan : die Ungarn stammen von den Uighuren ab.
Das sorgt für angeregte Forumsdiskussionen.
Lesen Sie hier im Steppenkrieger Gemeinschaftsforum: >>>
Nochmehr Infos gibt`s auch bei Wikipedia: >>>
Und was meint Ihr?
Schreibt mir Euren Kommentar!
Veröffentlicht unter Allgemein
Hinterlasse einen Kommentar
Die Awaren II.
Geschichte
Nach chinesischen Chroniken sollen die War ursprünglich ein aus dem Tarimbecken nach Afghanistan ausgewanderter Zweig der indoeuropäischen Yüe-tschi gewesen sein. Bald nach einer Niederlage gegen die Nördliche Wei Dynastie tauchten sie 463 als neue Gruppe am Schwarzen Meer auf, die sich selbst „War und Hunni“ (evtl. ein Hinweis auf Reste vom Reitervolk der Hunnen) nannte. Die Awaren waren in der Folgezeit auch ein führender Zweig der Hephthaliten und hatten ihren Wohnsitz wahrscheinlich am Aralsee. Bei ihnen handelt es sich also um ein Mischvolk, das Vorfahren sowohl in den Steppen Zentralasiens als auch in Europa hatte.
Nach 555 zogen die Awaren unter dem Druck der Göktürken nach Westen und wurden 558 Föderaten des Byzantinischen Reichs. Um 560 besiegten sie die Hunno-Bulgaren am Schwarzen Meer, zogen aber wegen der sie verfolgenden Göktürken weiter. Gemeinsam mit den Langobarden zerstörten sie 567 das Reich der Gepiden, das sich im späteren Siebenbürgen befand.
Mitte des 6. Jahrhunderts hatten sie die Herrschaft über Pannonien und ließen sich vor allem im Karpatenbecken nieder. Schon früh fand eine gemeinsame Besiedlung zusammen mit den Slawen statt, wie u.a. Grabfunde aus Hennersdorf/Wien zeigen. Sie vermischten sich aber auch mit den in der Ungarischen Tiefebene verbliebenen Schwarzen Hunnen, die in ihrer Sprache, Kultur und Lebensweise noch am ähnlichsten waren.
Ende des 6. Jahrhunderts reichte ihr Einflussgebiet von der Ostsee bis zur Wolga. Unter ihrem Herrscher Bajan stellten sie eine Großmacht dar, die es sich leisten konnte, vom Byzantinischen Reich Tribut zu fordern. Zusammen mit den von ihnen unterworfenen Slawen belagerten die Awaren zwischen 551 und 627 mehrmals Konstantinopel und Thessaloniki, zuletzt mit Hilfe der persischen Sassaniden.
Bis zum Ende des 8. Jahrhunderts beherrschten sie ganz Pannonien sowie das heutige Kärnten (Karantanien), Slowenien und Kroatien, sahen sich aber zunehmenden Angriffen von Bulgaren, Kroaten und anderen Slawen ausgesetzt. Die Awaren gaben Anlass zur Gründung einer östlichen Grenzmark (Ostarrichi), weil sie Karl den Großen um 800 veranlassten, zum Schutz der Reichsgrenzen eine Awarenmark (später marchia orientalis genannt) einzurichten. Die angebliche Kriegslust und Aggresivität der Awaren zur Zeit Karls des Großen ist durch die Quellen nicht eindeutig zu belegen. Die neuer Forschung geht davon aus, dass die Zeit der Kriegszüge um 800 längst beendet war. Die von Einhard beschriebenen Schätze der Awaren würden demnach aus längst vergangenen Zeiten stammen. Sollte diese These, die durch archäologische Befunde gestützt wird, zutreffen, dann hätte Karl ein relativ friedliches Volk von sesshaften Bauern überfallen und beinahe ausgelöscht. Dafür spricht auch die Tatsache, dass Einhard in seiner vita karoli magni von dem geringen Widerstand bei Karls Awarenzügen berichtet.
In den Feldzügen zwischen 791 und 803 schlug der fränkische König (und ab 800 Kaiser) Karl I. die Awaren vernichtend. Die Awaren verloren nun den Kontakt zu den übrigen Steppenvölkern und wurden langsam sesshaft.
Das Volk der Awaren ging zum Teil in einigen südslawischen Völkern auf. Hierfür gibt es möglicherweise genetische Belege. So zeigten molekulargenetische Untersuchungen an Y-Chromosomen in der kroatischen Bevölkerung für Menschen der Insel Hvar Merkmale, die auf eine zentralasiatische Abstammung hinweisen.
Im Namen Banat verbirgt sich der, ursprünglich aus dem Persischen stammende, awarische Fürstentitel "BAN" (nach Bajan Khagan, dem berühmten Heerführer), der später als Banus an die Kroaten überging.
Nicht mit den in diesem Absatz abgehandelten Awaren verwandt ist das gleichnamige Kaukasusvolk in der russischen Teilrepublik Dagestan, das dort als Awaren bzw. präziser als Neu-Awaren bezeichnet wird.
Eventuell steckt der Name der Awaren im Namen der Bajuwaren (Boii-Avarii).
Weitere Informationen: http://www.hennersdorf.at/_henweb/Ortsgeschichte/101_awaren.php
Veröffentlicht unter Die Awaren
Hinterlasse einen Kommentar